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Geschichte des Jugendrotkreuzes


Am 27. Mai 1925 wurde das Jugendrotkreuz in Berlin gegründet. Auch fast 100 Jahre später sind die Gründungsideen – Völkerverständigung, Hilfe für andere Menschen und Gesundheit – noch aktuell und bestimmen die Arbeit des Jugendverbandes des Deutschen Roten Kreuzes.

  • 2010 bis 2019

    2019
    Im letzten Kampagnenjahr „Wir und: Was geht mit Menschlichkeit?“ schauen wir in die Welt hinaus. So sammeln wir zur Aktion "Deine Hand zählt" rote Hände, um ein Zeichen gegen Kindersoldaten zu setzen und unterstützen damit das Bündnis gegen Kindersoldaten in Deutschland. Der Landeswettbewerb der Stufe I & III finden parallel unter dem Motto "Gemeinsam unschlagbar" in Delitzsch statt.

    2018
    Das zweite Jahr der Kampagne steht unter dem Motto "YOUmanity – Wer, wenn nicht du?". Daraus resultierend werden große und kleine Alltagshelden durch die Kampagnenaktion "Helden der Menschlichkeit" geehrt. Zum SSD-Wettbewerb der Unfallkasse Sachsen wird der Schüler-Super-Sani in Dresden gesucht. Mit dabei sind die ASB-Jugend, Johanniterjugend, das JRK, Malteserjugend. In Leipzig findet der Landeswettbewerb Stufe II zum Thema "Fair-Sprechen & Verstehen - Fair-Handeln & Verändern" statt.

    2017
    Die neue JRK Kampagne "Was geht mit Menschlichkeit" startet mit einem Kickoff zum Supercamp in Prora. Bei der ersten Mitmach-Kampagne des JRKs dreht sich im ersten Jahr alles um das Thema "Was geht mit mir und Menschlichkeit?" Um die Kampagne zu verbreiten übergeben JRKler eine Humanity Card an besonders "menschlich" handelnde Personen. Der Landeswettbewerb Stufe I und Bambini steht in Zittau unter dem Motto "Das Königreich von Narnia“. Mit dem Thema "IRGENDWO IM NIRGENDWO“ befasst sich der Landeswettbewerb Stufe III in Kretzschau.

    2016
    Zum vierten Mal treten Schulsanitäter zum Wettbewerb der Unfallkasse an. Teams des ASB, der Johanniter, des JRK und erstmalig auch eine Mannschaft der Malteser erleben einen spannenden Tag und nehmen interessante Eindrücke mit.

    2015
    Das Jugendrotkreuz Sachsen feiert seinen 25. Geburtstag. Gründungsmitglieder, ehemalige und aktuelle Präsidiumsmitglieder und Jugendrotkreuzler zelebrieren gemeinsam bei Kaffee und Kuchen zum LDT das Ereignis und schwelgen in Erinnerungen. "Zu Ende, aber nicht vorbei" heißt es für die Klimakampagne, welche aktiv weiterverfolgt werden kann. Der Landeswettbewerb Stufe I findet unter dem Motto "Die Sage des Rotkopf Görg" in Freital und Stufe III unter dem Motto "Alle Jubeljahre wieder" in Zwickau statt.

    2014
    Am 25. April, am Welt-Pinguin-Tag, übernimmt das Jugendrotkreuz Sachsen die Patenschaft für die Humboldpinguine im Zoo Dresden. Am 19. Juni startet die "Bildungsreise" für JRK-Mitglieder aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Auf der 7-tägigen Reise erfahren die Mitfahrenden vieles über die Rotkreuz-Geschichte, bereisen den Ort der "Schlacht von Solforino", maschieren die Fiaccolata und baden in Sirmione. In Dresden wird der SSD-Wettbewerb der Unfallkasse durchgeführt. Mitglieder des ASB, der Johanniter und des Jugendrotkreuz wetteifern im Pflasterkleben, Wunden versorgen und Verletzte betreuen. Der LWB Stufe II wird unter dem Motto "Eine Reise vom Bergau zur Seenlandschaft in Markranstädt ausgerichtet.

    2013
    Die aktuelle Kampagne und der Tag des Baumes animiert das JRK Sachsen am 27. April in ganz Sachsen Bäume zu pflanzen. Nachmittags treffen sich die JRK´ler in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Dresden um symbolisch drei Bäume zu pflanzen. Am 3. Oktober findet ein Riesenkinderfest im Dresdner Zoo statt. Dort übernimmt die Humboldt Pinguindame "Platschi" die Schirmherrschaft über die Klimerhelferkampagne des JRK Sachsen. Mit Spiel, Spaß und Abenteuer wird im Kidscamp unter dem Motto Henry und Du auf Zeitreise" in Windischleuba das Rote Kreuz gestern und heute näher gebracht. Die JRK´ler aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erfahren viel Neues über humanitäre Werte und die Grundsätze der Rotkreuz-Bewegung. Unter dem Motto "ZeitSprünge erleben - 150 Jahre Rotes Kreuz" findet der Landeswettbewerb Stufe II in Werdau statt.

    2012
    In Xanten findet das Supercamp mit dem Jugendrotkreuz aus Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Dort wird die neue Kampagne "Klimahelfer - Änder' was, bevor's das Klima tut" vorgestellt. Diese befasst sich mit den humanitären Konsequenzen des Klimawandels und macht mit eigenen Projekten darauf aufmerksam. Unter dem Motto "Flower Power" wird der Landeswettbewerb Stufe II in Löbau ausgetragen.

    2011
    In Dresden wird der Landeswettbewerb Stufe I zum Thema "Der Natur und der Wissenschaft auf der Spur" durchgeführt. Der Landeswettbewerb der Stufe III findet in Reichenbach unter dem Motto "Olympische Spiele" statt.

    2010
    Das Jugendrotkreuz Sachsen feiert seinen 20jährigen Geburtstag. Der Jugendverband wurde am 24.11.1990 gegründet und 2010 mit einer Liveband, Interviews mit Gründungsmitgliedern und einer riesigen Torte geehrt. Ein besonderes Erlebnis war die 5tägige Reise nach Italien anlässlich des 150. Jahrestages der Schlacht von Solferino. Gemeinsam erlebten die JRKler/-innen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Thüringen die Atmosphäre des „Humanitarian Village“, welches 7000 Rotkreuzler/-innen Platz bot, und ließen sich durch den großen Fackellauf mit dem Rotkreuzfeeling anstecken.

  • 2000 bis 2009

    2009
    Mit der Einführung der Rahmenstrategie Vielfalt betont das JRK verstärkt seinen Ansatz für alle Menschen offen zu sein. Jeder ist willkommen, unabhängig von Alter, biologischem und sozialem Geschlecht, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, sexueller Orientierung, ethnisch-kultureller Prägung und Religion/Weltanschauung.

    2007
    An Pfingsten findet das fünfte JRK-Supercamp statt, bei dem sich über 1000 JRKler/-innen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz in Baden-Württemberg treffen, um gemeinsam Rotkreuz-Spirit zu erleben, zu feiern, Freunde zu finden und in vielen Workshops neue Erfahrungen zu sammeln. Beim Supercamp fällt auch der Startschuss für die grenzüberschreitende Kampagne „Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!” , die den wachsenden gesellschaftlichen Druck auf Kinder und Jugendliche zum Thema hat. Mit der Kampagne setzen sich JRKler/-innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Luxemburg dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mehr Möglichkeiten erhalten, ohne Druck ihre Stärken zu entdecken, ihre Fähigkeiten zu testen und Herausforderungen zu meistern. Landeswettbewerb Stufe I in Herrnhut + Landeswettbewerb Stufe III in Grimma

    2004
    Mit der bundesweiten Kampagne „ARMUT: Schau nicht weg!“ (2004 - 2007) setzen sich Jugendrotkreuzler/-innen für arme Kinder und Jugendliche in Deutschland ein. Mit Aktionstagen, Film- und Theatervorführungen oder Straßenständen machen sie auf das Problem der Kinderarmut aufmerksam. Sie kommen mit Politikern ins Gespräch, um so eine langfristige Verbesserung der Situation zu erreichen, und organisieren Aktionen, mit denen die Benachteiligung armer Kinder reduziert werden kann. Mit Aktionen zur Konsumerziehung und Schuldenprävention hinterfragen Jugendrotkreuzler ihren eigenen Umgang mit Geld und Konsum. Landeswettbewerb Stufe II in Hartmannsdorf

    2003
    Zur Inklusion körperlich behinderter Menschen findet ein Integrationslager sowie ein Jugendcamp zur Ersten Hilfe in Kooperation mit der Wasser- und Bergwacht statt. Landeswettbewerb Stufe I in Freital + Landeswettbewerb Stufe III in Annaberg-Buchholz

    2002
    Im Juli findet das 13. Internationale Erste-Hilfe-Turnier in Stuttgart statt. Über 600 Jugendrotkreuzler treffen sich dort vier Tage lang unter dem Motto KEEP COOL – STOP VIOLENCE! und wetteiferten um Punkte und Lorbeeren. Die organisierte Gruppenleiter-Weiterbildung "Rund ums Babysitten" findet positiven Anklang bei allen Beteiligten. Landeswettbewerb Stufe II in Freiberg + Bundeswettbewerbe Stufe II und III + Schulsanitätsdienst-Wettbewerb

    2001
    Die Bundesgeschäftsstelle (DRK-Generalsekretariat) zieht von Bonn nach Berlin. Mit der Kampagne „Bleib‘ COOL ohne Gewalt!“ setzt sich das DJRK mit der zunehmenden Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen auseinander. Ziel ist es, Jugendrotkreuzlern und einer breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass man Streit ohne Gewalt und Konflikte produktiv lösen kann. Das DJRK beginnt mit dem Aufbau eines Streitschlichternetzes. Landeswettbewerb Stufe I in Weißwasser + Landeswettbewerb Stufe III in Marbach

    2000
    Das JRK Sachsen feiert sein 10-jähriges Jubiläum mit einer großartigen Party. Im August ist das JRK auf der EXPO 2000 präsent. Neben verschiedenen Lehrgängen wird auf der JRK-Landesversammlung eine Wahl mit Rot-Kreuz-Ball ausgerichtet.

    Landeswettbewerb Stufe I in Annaberg-Buchholz (Oberwiesenthal) + Landeswettbewerb Stufe II in Grimma

  • 1990 bis 1999

    1999
    Die Kampagne „Kindersoldaten - Youth must act“ startet. Das DJRK setzt sich für Kindersoldaten weltweit ein. Es fordert zusammen mit anderen Organisationen ein Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, das das Mindestalter für Soldaten auf 18 Jahre festlegt. Das Zusatzprotokoll wird 2000 verabschiedet: Es verbietet die Zwangsrekrutierung und die Teilnahme von Jugendlichen unter 18 an bewaffneten Konflikten.

    1997
    Das DJRK setzt sich mit Kinderrechten und der Mitbestimmung von Kindern auseinander und befragt 700 Jugendrotkreuzler zur Situation von Kindern im JRK. Die Umfrage macht deutlich, dass es in Sachen Kinderpartizipation noch viel zu tun gibt. Ein Ergebnis der Aktion ist die Arbeitshilfe „Neue Wege gehen – mitreden – mitentscheiden – mithandeln“. Außerdem wird das Netz der Kinderbotschafter weiter ausgebaut.

    1996
    Unter dem Motto „Farbe bekennen – Menschlichkeit zeigen“ setzt sich das DJRK dafür ein, Kinder mit Behinderungen stärker als bisher in das Verbandsleben zu integrieren. Eine Mitgliederumfrage zeigt, dass zwischen den Landesverbänden große Unterschiede bestehen: Während es in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen nur zwischen 300 und 500 Jugendrotkreuzler gibt, haben die großen Landesverbände wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein zwischen 5 000 und 15 000 aktive Mitglieder.

    seit 1994
    Das DJRK ernennt Kinderbotschafter/-innen: Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 15 Jahren setzen sich für die Bedürfnisse von Kindern ein und bestimmen bei wichtigen Entscheidungen mit. Bis heute wird kontinuierlich an dem Auf- und Ausbau eines Kinderbotschafternetzes gearbeitet.

    1994/1995
    Die Arbeit des DJRK steht unter dem Motto „Farbe bekennen – Menschlichkeit zeigen“. Ziel des Jahresthemas ist es, auf Probleme benachteiligter Kinder aufmerksam zu machen und sich für eine menschliche, solidarische und gewaltfreie Welt einzusetzen. 1991 Im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands wachsen die 5 östlichen und 14 westlichen Landesverbände des Jugendrotkreuzes zusammen.

    1990
    Das JRK im DRK der DDR wird am 29. April 1990 gegründet.
    Am 24. November diesen Jahres gründet sich das Jugendrotkreuz als eigenverantwortlicher Jugendverband im DRK Landesverband Sachsen e.V..

    90er Jahre
    Das DJRK engagiert sich mit Schulsanitätsdienstgruppen wieder verstärkt in den Schulen. Jugendrotkreuzler bieten außerdem Lehrerfortbildungen, Erste-Hilfe-Unterricht und Projekttage an.

  • 1946 bis 1989

    70er/80er Jahre
    Durch verschiedene Schul- und Bildungsreformen wird die Arbeit des Jugendrotkreuzes in West-Deutschland in den Schulen immer schwieriger. Schularbeit tritt hier mehr und mehr in den Hintergrund und das Jugendrotkreuz wird zu einem klassischen, außerschulischen Jugendverband.

    Oktober 1974
    Nach hitzigen Auseinandersetzungen verabschiedet das DRK-Präsidium und der Präsidialrat eine neue Ordnung des Jugendrotkreuzes mit folgenden Zielen: - soziales Engagement, - Einsatz für die Gesundheit, - Bemühen um Frieden und Völkerverständigung, - politische Verantwortung.

    60er/70er Jahre
    In der Zeit der Friedens- und Studentenbewegung setzen sich Jugendrotkreuzler kritisch mit ihrem Verband auseinander und entwickeln neue Ziele. Die Teilnehmer/-innen des Bundestreffens 1971 setzen sie sich verstärkt für politische Bildungsarbeit ein.

    1952
    In der Bundesrepublik erscheint die bundesweite Zeitschrift „Jugendrotkreuz und Erzieher“.

    ab 1947
    In Bayern, Hessen, Baden, Württemberg, Bremen und Berlin wird das Jugendrotkreuz wieder ins Leben gerufen. Bundesweit erfolgt der Wiederaufbau im Jahr 1950 mit der Einrichtung einer JRK-Abteilung im neu gegründeten Generalsekretariat in Bonn.

    In Westdeutschland entwickelt sich das Jugendrotkreuz zunehmend zu einem außerschulischen Jugendverband mit Gruppenstunden, Ferienfreizeiten und Erste-Hilfe-Wettbewerben. In der DDR ist es mit den „Jungen Sanitäter“ und „Jungen Gesundheitshelfer“ dagegen nach wie vor sehr aktiv in den Schulen.

  • Anfänge bis 1945

    1936
    Die Zeitschrift „Deutsche Jugend“ wird von den Nationalsozialisten verboten.

    30er Jahre
    Als Adolf Hitler an die Macht kommt, nimmt der Aufschwung des Jugendrotkreuzes ein jähes Ende. Das JRK wird von der Hitlerjugend aus den Schulen verdrängt und auf den Schulbriefwechsel reduziert. Es existiert während der Nazi-Zeit faktisch nicht.

    1926
    Im Januar 1926 erscheint die erste gesamtdeutsche JRK-Zeitschrift „Deutsche Jugend – Zeitschrift für das Jugendrotkreuz“, die als beste deutsche Kinder- und Jugendzeitschrift dieser Zeit gilt.

    27. Mai 1925
    Der Hauptvorstand des Deutschen Roten Kreuzes gründet das Deutsche Jugendrotkreuz (DJRK). Vorbild ist das Jugendrotkreuz in den USA: Durch die Hilfssendungen und Briefe amerikanischer Jugendrotkreuzler an hungernde Kinder in Europa ist der JRK-Gedanke nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland bekannt geworden.

    20er Jahre
    Jugendrotkreuzarbeit findet in der Schule statt. Im Mittelpunkt steht das Leitmotiv „Ich diene“ mit den Zielen: Dienst an der Gesundheit, Dienst am Nächsten, Dienst für die Völkerverständigung. Ganze Schulklassen betreuen behinderte Kinder und ältere Menschen, helfen in Krankenhäusern mit, bauen Waschräume, Schulgärten und Spielplätze oder schicken Briefe und Päckchen an Kinder in anderen Ländern.

    1914
    Der Erste Weltkrieg hält die Welt in Atem. In Kanada, den USA und Australien beteiligen sich Schulklassen an der Rotkreuzarbeit. Sie unterstützen Krankenhäuser und Soldaten, indem sie chirurgisches Material, Möbel oder Geschenke anfertigen.

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