September 1998
Jugendrotkreuzler*innen nehmen am UNICEF-Gespräch mit dem Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs für Kinder in bewaffneten Konflikten, Olara A. Otunnu, zum Thema Kindersoldaten in Bonn teil. Anlass ist der Weltkindertag.
Dezember 1998
JRKler*innen treffen sich mit Vertretern des Auswärtigen Amtes und terre des hommes in Bonn zu einem Arbeitsgespräch.
Januar 1999
Auftaktveranstaltung der Kampagne in Merl mit über 80 Jugendrotkreuzler*innen aus dem ganzen Bundesgebiet.
Februar 1999
JRKler*innen treffen sich mit Vertreter*innen von UNICEF und weiteren Nicht-Regierungs-Organisationen in Köln zur Abstimmung des weiteren gemeinsamen Vorgehens. April 1999 Treffen mit Vertreter*innen des Ausschusses für Menschenrechte in Bonn.
Juni 1999
Der Deutsche Bundestag dankt während der entwicklungspolitischen Debatte dem Deutschen Jugendrotkreuz namentlich für sein Engagement gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten in bewaffneten Konflikten.
November 1999
Bundesweiter Aktionstag zum 10. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention in Berlin; auch in vielen anderen Städten finden Aktionen statt.
Dezember 1999
DRK-Botschafter Uwe Hübner setzt sich im Rahmen seiner ZDF-Hitparadentournee für die Kampagne ein. JRK-Gruppen vor Ort unterstützen die Aktionen mit Infoständen. Jugendrotkreuzler*innen übergeben im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder 4.000 Postkarten mit Unterschriften für das Verbot von Kindersoldat*innen an die Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul.
März 2004
Die Delegierten des Bundesdelegiertentags beschließen eine Resolution gegen den Einsatz von Kindersoldat*innen und sprechen sich für die Ratifizierung des Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention aus. Die JRK-Bundesleitung fordert daraufhin die Bundesregierung in einem Schreiben auf, das Zusatzprotokoll rasch in deutsches Recht umzusetzen.
Materialien zur Kampagne findet ihr in der
Mediathek des Bundesverbands.